
| Heila Kerstin Haaf |
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im Fitnessclub L’Espace Vit’Halles, Sprachschule)
‚Dance in the Desert’ im Death Valley, USA
Tanzprojekt:
‚Tap Quest’ mit Sebastian Weber, Tanzhaus NRW ‚New Eyes’ mit Daniela Kurz, Mercedes Benz Stuttgart ‚Temple of Movement’ mit Silvie Männel, Stuttgart ‘Three in One’ mit Viviane Auer und Markus Faller, Prüfungsgestaltung
Ich tanze seit ich sechs Jahre alt bin. Als Jugendliche bin ich nach der Schule regelmäßig zum Ballett- und Jazztraining, später zum Modern Dance und Hip Hop gegangen. Vor zehn Jahren habe ich verschiedene zeitgenössische Tanztechniken kennen gelernt. Diszipliniert bin ich zum Training gegangen und verspürte oftmals erst Freude, wenn eine Choreographie klappte und ich die Möglichkeit hatte diese bei einer Aufführung zu zeigen. Dann war ich glücklich und wieder neu motiviert weiter zu trainieren. Doch in der ganzen Zeit fühlte ich mich in der Tanzszene nicht wohl, irgendwie nicht so ganz zugehörig.
Vor sieben Jahren habe ich dann von einem Lehrer namens Frey Faust gehört, der in Marseille im kommenden Sommer einen TanzMarathon anbieten würde und der sehr gut sein sollte. Nachdem ich mehrmals seinen Namen gehört habe, wurde ich hellhörig und wollte mich für den kompletten Tanzmarathon anmelden. Mein Kopf rebellierte und meinte: Mach erst mal zwei Wochen, du kennst ihn doch gar nicht. Mein Bauch rebellierte daraufhin und meinte: Probier’s aus und geh für die ganzen vier Wochen hin. Ich hörte auf meinen Bauch.J Und ich wusste nach der ersten Unterrichtsstunde im Marseiller ‚Turning Point’: Hier bin ich richtig! Hier fühle ich mich wohl!
Seitdem tanze und trainiere ich in der Technik und dem Tanzverständnis der ‚Axis Syllabus’ von Frey Faust. Und ich weiß jetzt, was ich all die Jahre beim Tanzen eigentlich gesucht habe: Das Gefühl von Lebendigkeit und Freiheit und dieses Lächeln auf meinen Lippen, wenn ich durch den Raum ‚falle’ bzw. fliege J. Manchmal, when ‚i catch the horizontal plane’, dann ist es wie auf einer perfekten Welle zu surfen. Ein glückliches Gefühl! Und natürlich gibt es auch die Tage, da sind die Wellen klein und es ist schwer überhaupt eine Welle zu erwischen. Doch ich bleibe draußen auf dem Meer und tanze weiter...mit diesem Lächeln auf meinen Lippen, in Bewegung forschend, wartend auf die nächste Welle...denn sie kommt ganz bestimmt.
Ich möchte noch tiefer in das Verständnis und die Umsetzung der ‚Axis Syllabus' eintauchen, um es auch anderen Tanzbegeisterten und denen, die es noch werden wollen, zu vermitteln. Denn das Schöne bei 'Axis Syllabus' ist, dass jeder Zugang zu seinem Körper und seinem ‚Inneren Tänzer’ finden kann, selbst wenn er bisher keinen Zugang zum Tanz finden konnte oder sich einfach bisher für viele andere schöne Dinge im Leben interessiert hat, denn...man muss nicht mit 6 Jahren begonnen haben.... |



